Aufstellungen an der Traumaschwelle

Traumatische Erfahrungen prägen das Leben Betroffener tief. Oft dauert es sehr lange, bis sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – und dann meist eingeschränkt. Das Wort „Trauma“ ist für einige Menschen sehr dramatisch gefärbt und sie denken gleich an Missbrauch (körperlich/seelisch), Kriegstrauma oder Ähnliches. Dabei können uns schon vorgeburtliche Konflikte der Eltern und Situationen wie Hundebiss, Verkehrsunfall oder das Angeschrien-werden „traumatisieren“, falls wir in diesen Situationen nicht adäquat reagieren konnten.

Bis heute schwört ein Teil der behandelnden Therapeuten auf die kathartische Traumakonfrontation, wie sie auch schon Sigmund Freud propagiert hatte.

Neuere Formen der Behandlung von Traumata aus den USA schlagen einen sanfteren, weniger anstrengenden Weg vor: Containment.

Containment und Titration ist wie ein herausfordernder Tanz an der Schwelle des Traumas.

Aber jeden Tanz kann man lernen und vier versierte Traumabegleiter dich im Rahmen einer Aufstellung bei deinen Schritten an der Schwelle des Traumas.

Sie sind auch wie Schwimmlehrer, bei denen man langsame, der Situation angepasste Schritte geht: langsam eintauchen und nass werden, erste Schwimmbewegungen machen, vorsichtig in tieferes Wasser vortasten und irgendwann vielleicht erstaunt feststellen, dass das Trauma gar nicht so ein Drama ist, wie es uns der Verstand manchmal vorgaukelt, aber auch keine Leichtigkeit, wie es unser innerer Kritiker darstellen mag.

Der Familienaufsteller und Schriftsteller Marc Baco war früher selbst Anhänger des Weges der Katharsis, bei dem durch Zittern, Schreien und Stampfen die gestaute Traumaenergie aus dem Körper abgeleitet wird. Er beobachtete jedoch bei diesen Prozessen, dass zuschauende Teilnehmer einer Aufstellung verstört und verängstigt reagierten, wenn es zu kathartischen Entladungen kam.

Einige äußerten, dass sie das niemals machen würden.

Für diese und andere Traumabetroffene, die lieber einen weniger fordernden Weg gehen wollten, recherchierte, probierte und entwickelte Marc Baco sanfte Methoden der Traumabearbeitung in Familienaufstellungen auf Basis des Containment-Ansatzes.

Hierbei begleitet man den Betroffenen an die Schwelle der Traumaerfahrung, ohne ganz in das Trauma „einzutauchen“.

Von der Schwelle präsent, in seinen Körper horchend und verbunden mit mindestens einem Stellvertreter für eine Ressource kann der Betroffene sich in seinem Tempo aus der Position des fühlenden Beobachters dem Trauma nähern – behutsam, sanft, achtsam.

Wenn mit einem Stellvertreter für den Betroffenen gearbeitet wird, bekommen sowohl Stellevertreter als auch der Betroffene eine Person als Ressource an die Seite.

Das sind meist die anderen Teammitglieder Lydia, Konstantin und Simone.

Lydia Schöpf ist ausgebildete Masseurin mit Zusatzausbildungen in u.a. Craniosakral, Manueller Lymphdrainage und Fußreflexzonentherapie.

Ihr Schwerpunkt liegt jedoch in ihrer besonderen Verbindung zu den Engeln und Erzengeln, an deren Kräfte sie sich „andocken“ kann, um damit ihren Klienten zu helfen. Dadurch entsteht eine Rückverbindung an die eigene Uressenz der Seele, die durch Bewusstwerdung Erinnerungen aktiviert, um Schritte der Heilung zu bewirken. Ihr besonderes Anliegen ist das Heilen von Missbrauch jeglicher Art sowohl an Mensch, Tier und an Mutter Erde als Ganzem.

Konstantin Horn ist Thai-Yoga-Masseur und ausgebildeter NSI-Practitioner. Neural Somatic Integration ist eine Weiterentwicklung der Traumatherapie von Peter Levine durch Arthur Munyer mit sanften Berührungen über Körperarbeit und Erspüren somatischer Blockaden und deren Auflösung.

Seine achtsamen Berührungen lösen vielfältige körperliche Empfindungen aus, die Traumata Stück für Stück auflösen können.

Simone Schmidt ist ausgebildete Heilpraktikerin (HGP). Zusätzlich liegt ihr Schwerpunkt auf heilenden Ritualen, über die sie direkt mit der Seele ihrer Klienten in eine heilsame Verbindung tritt.

In den Traumaschwellenaufstellungen steht den Klienten unter der Leitung von Marc Baco das geballte Know-how aller vier zur Verfügung.

In der großen Mittagspause (1,5 h) besteht die Möglichkeit, bei Lydia, Konstantin und Simone eine halbstündige Heilsitzung zu nehmen.

Bei allen vier Traumabegleitern sind Einzeltermine zur Vor- und Nachbehandlung möglich.

Findet zur Zeit nicht statt.

 

Marc Baco, Tel.: 0176 6178 24 22, marc.baco@magic.ms, www.marcbaco.de

Lydia Schöpf, Tel.: 07664 96 19 603, herz-licht7@web.de, www.herzlicht7-freiburg.de

Konstantin Horn, 0152 54 30 9881, konstantin@posteo.de, www.herz-hand-werk.de

Simone Schmidt, Tel.: 07644 92 84 304, info@praxisschmidt.de, www.praxissimoneschmidt.de

Kosten:

Eigene Aufstellung: 120 EUR / 130 CHF

Ermäßigt für ALG II(„Hartz IV“)-Empfänger : 60 EUR (bitte Nachweis mitbringen)

Stellvertreter/Beobachter: 30 EUR / 35 CHF

Ermäßigt für ALG II(„Hartz IV“)-Empfänger : 10 EUR (bitte Nachweis mitbringen)